Die Geschichte der Marke DAIHATSU

Der japanische Autohersteller Daihatsu hat eine lange Tradition: Seit 1907 beschäftigt man sich am Stammsitz in Osaka mit Motorenbau. 1919 entstand der erste Lastkraftwagen. Zwischen 1930 und 1972 entwickelte sich Daihatsu zu einem der größten Dreirad-Hersteller der Welt. In den siebziger Jahren begann mit dem kleinen allradgetriebenen Geländewagen Taft, der in Deutschland Wildcat hieß, und dem Modell Charade mit einem neuartigen und besonders wirtschaftlichen Dreizylinder-Motor der Erfolg als weltweite Exportmarke. Mit diesen beiden Modellen startete Daihatsu auch in Deutschland - zunächst auf eine ganz eigene Art des nach Nutzfahrzeugen und Pkw getrennten Imports. Bis heute spielt die Marke auf dem Sektor der wirtschaftlichen Kompaktwagen eine wichtige Rolle auf dem Weltmarkt - auch wenn es um technische Neuerungen geht.



Mit dem ersten Charade-Modell errang Daihatsu viele Auszeichnungen und Preise. So gewann es eine Wirtschaftlichkeitsfahrt in Paris und konnte sich 1979 mit dem heißbegehrten Titel "Auto des Jahres" in Japan schmücken.